Uwe Boll ist ein Künstler, ist ein Könner, ein Profi, schlichtweg der Überfilmer. Mit Avantgarde-Produktionen wie "Alone in the Dark", von Kritikern international als Begründer des Unterste-Schublade-Grottig-Genres gefeiert, verfasst Uwe Boll in den späten Neunzigern sein Digma Manifest mit den fünf Hauptthesen:
1. Schlechte Filme gibt's nicht.
2. Ein Film mit Special-Effects en masse kann nicht schlecht sein..
3. Der Zuschauer ist ein subintelligentes Stück Glotziglotzi
4. Computerspiele lassen sich per definitionem bestens verfilmen.
5. Es gibt keine schlechten Filme.
Nach seinem Opus Magnum "Far Cry - Im Dschungel essen sie Kokosnüsse" (2023) konzentriert sich der Meisterfilmer auf gesellschaftskritische Filme wie "Heidi - ein Mädchen am Abgrund" oder "Catville". Das Spätwerk Uwe Bolls manifestiert sich in der Rückbesinnung auf alte Werte, die Verfilmung von Computerspielen. So schlägt der Kinokassenschlager "Asi Sports vs. Crazy Frog" den bis dato teuersten und erfolgreichsten Film "Bambi, das Killerschaf". Im Alter von 123 Jahren wird Uwe Boll die wohl größte Ehrung seines Lebens zuteil: Die Dudenredaktion nimmt das neue Wort "Bollesk" in den deutschen Wortschatz auf und legt die Semantik des Wortes fest auf "Bollesk - ugs. für jegliche Sinnentlehrung".