TimeShift

TimeShiftMehr als sechs Jahre der Entwicklung und der Wechsel von Publisher Atari zu Vivendi Universal Games hat’s gebraucht, bis zur Veröffentlichung von „Timeshift“. Zwar hat die lange Entwicklungsspanne demonstriert, wie Zeit funktioniert – sie vergeht –, dem Spiel scheint sie allerdings nicht zu Gute gekommen sein. „Timeshift“ präsentiert sich als anspruchsarmer Beitrag zum Shooter-Allerlei.

<a href="/hochstapler/timeshift"><img class="g2image_float_right" src="/?q=gallery&amp;g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=17515&amp;g2_GALLERYSID=7b1a460177b986227e0735e54ac086d8" alt="TimeShift" title="TimeShift" width="175" height="140" /></a>Mehr als sechs Jahre der Entwicklung und der Wechsel von Publisher Atari zu Vivendi Universal Games hat’s gebraucht, bis zur Veröffentlichung von „Timeshift“. Zwar hat die lange Entwicklungsspanne demonstriert, wie Zeit funktioniert – sie vergeht –, dem Spiel scheint sie allerdings nicht zu Gute gekommen sein. „Timeshift“ präsentiert sich als anspruchsarmer Beitrag zum Shooter-Allerlei.

TimeShiftWem bei schlecht erzählten Geschichten in Computergames kalt wird, sollte sich bei „TimeShift“ warm anziehen: In nicht allzu ferner Zukunft haben Wissenschaftler die Technik entwickelt, in der Zeit zu reisen, sie stillstehen zu lassen und zu verlangsamen. Wie’s nun einmal so ist mit mächtigem Technikschnickschnack, nutzt der böse Wissenschaftler Prof. Dr. Krone die Technologie dafür, sich einen totalitären Staat zusammen zu zimmern, den er mit Gewalt regiert. Unsere Aufgabe im Spiel liegt nun darin, mittels Reisen in der Zeit und unserem Superanzug, der es ermöglicht, die Zeit zu manipulieren, dem größenwahnsinnigen Dr. Krone den Garaus zu machen.

Story als Alibi
TimeShiftSo weit die Story. Nach wenigen Spielminuten ist eines klar: Die Spielgeschichte hat in „TimeShift“ einzig eine Alibifunktion. Die müde erzählte Story dient ausschließlich dem Zweck, Gegner für Gegner für Gegner umzunieten und sich den Weg mit hochtechnisierten Waffen freizuballern. Klar, damit ließe sich leben, wäre der Spielverlauf nicht allzu monoton, vorhersehbar und schlichtweg langweilig, wie in „TimeShift“.

Geskriptete Spielereignisse lassen die Kauleiste herunterklappen
TimeShiftZwar bannt das Spiel in feinster Grafik die Geschehnisse auf den Monitor, zwar lassen die geskripteten Spielereignisse schon ’mal die Kauleiste vor Staunen herunterklappen, wenn ein sprengstoffbeladener Truck in ein Gebäude rast und die Explosion das Bauwerk in Schutt und Asche legt; über sein großes Manko kann „TimeShift“ jedoch nicht hinwegtäuschen: langweilig, langweilig, langweilig.

Zeitmanipulation
TimeShiftDie Spezialfähigkeiten unseres maßgeschneiderten Anzugs helfen dem Spiel auch nicht aus der Mittelmäßigkeit heraus, ja, sorgen noch dafür, dass wir schnarchige Rätseleinlagen zu bewältigen haben. So schaffen wir’s nur, durch die zuvor per Kurbelei geöffnete Tür zu schlüpfen, indem wir die Zeit anhalten, oder steigen in den Aufzug, indem wir a) das unsinnig weit entfernt positionierte Knöpfchen zum Rufen des Aufzugs drücken, b) zum Aufzug sputen und c) schließlich die Zeit zurückdrehen, um mit dem Aufzug in das obere Stockwerk zu fahren – die Rätsel sind zu sehr konstruiert als dass sie sich ins Spielgeschehen einpassen könnten.

Multiplayermodus
TimeShiftZu Gute halten muss man "TimeShift" jedoch seinen kompakten aber gelungenen Mehrspielermodus. Besonders die Möglichkeit, Gegenspieler mittels Zeitmanipulation an Ort und Stelle festzufrieren, macht Spaß und sorgt für spannende Partien. Der Multiplayermodus versucht auch nicht krampfhaft und ungelenk wie der Einzelspielermodus, eine Geschichte zu erzählen, sondern konzentriert sich darauf, worum’s ankommt: Auf den Spielspaß.

Wertung
8
5
7
7
4
5
5

Mittelmäßiger Shooter mit kleinen Innovationen und großen Problemen, (s)eine Geschichte zu erzählen.

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Auf einen Blick: Die Wertung
Grafik
8
59

Mittelmäßiger Shooter mit kleinen Innovationen und großen Problemen, (s)eine Geschichte zu erzählen.

Sound
5
Steuerung
7
Multiplayer
7
Atmosphäre
4
Motivation
5
Bunnyfaktor
5