Vorschau: Runes of Magic

Runes of Magic
„Geh zu Leighton, er wird Dir alles erklären.“, so beginnt Runes of Magic nach der Charakter-Erstellung. Anfangs ist man überrascht, allein der Grafik wegen. Denn die ist, für ein Spiel dieser Preisklasse, erstaunlich gut gelungen. Dass die erste Quest in "Runes of Magic" eine Laufquest ist, verwundert eigentlich gar nicht - das gehört sich für ein „richtiges MMORPG“ schon so. Kaum ist man bei Leighton angekommen und hat die erste Quest abgeschlossen so bekommt man von ihm gleich die nächste Aufgabe zugeteilt: „Geh zu…“ Ach, ja, schon klar. Glücklicherweise steht der Kollege nur 10 Meter entfernt. Kaum ist diese Quest abgeschlossen, geht's schon ans nächste Abenteuer: „Geh zu…“ - der nächste Gewaltmarsch von 10 Metern bahnt sich an. Just dort angekommen, wird man erneut weitergeschickt.

„Geh zu Leighton, er wird Dir alles erklären.“, so beginnt Runes of Magic nach der Charakter-Erstellung. Anfangs ist man überrascht, allein der Grafik wegen. Denn die ist, für ein Spiel dieser Preisklasse, erstaunlich gut gelungen. Dass die erste Quest in "Runes of Magic" eine Laufquest ist, verwundert eigentlich gar nicht - das gehört sich für ein „richtiges MMORPG“ schon so. Kaum ist man bei Leighton angekommen und hat die erste Quest abgeschlossen so bekommt man von ihm gleich die nächste Aufgabe zugeteilt: „Geh zu…“ Ach, ja, schon klar. Glücklicherweise steht der Kollege nur 10 Meter entfernt. Kaum ist diese Quest abgeschlossen, geht's schon ans nächste Abenteuer: „Geh zu…“ - der nächste Gewaltmarsch von 10 Metern bahnt sich an. Just dort angekommen, wird man erneut weitergeschickt.

[G2:28664 class=g2image_float_right]Das Ergebnis dieser Lauferei, die nur innerhalb eines Dorfes stattfindet, ist eine Ausrüstung, die sich, naja, sehen lassen kann. Hat man die ganze Ausrüstung, steht man wieder vor Leighton. Der gibt wieder eine Quest: „Gehe zum schwarzen Brett, und nimm eine Quest an.“ Gesagt, getan. „Ausrottung der Fungi“ heißt sie, die Quest. Im Klartext; „Töte zehn Fungi, sammle, was sie dabei haben, und komm wieder zurück.“ Zehn Fungi später hat man die Taschen mit Pilzstämmen voll.
[G2:29392 class=g2image_float_right]Erfreut gibt man diese bei Leighton ab, und erfährt, dass man diese Tagesquests, die auf dem schwarzen Brett stehen, täglich erledigen kann, ohne dass sie verschwinden, wenn man sie einmal annimmt. Das Ganze ist zwar auf zehn Quests täglich beschränkt, aber doch eine tolle Idee. Sobald man dann also die Pilzstämme abgeliefert hat, kommt der nächste größere Auftrag. Man soll nach Logar gehen. Zu George. Dem Bürgermeister. Also geht man nach Logar, weil das Leighton so sagt. Kaum dort angekommen, schickt George einen wieder hin und her.

[G2:29380 class=g2image_float_right]Die Quests ähneln einander ziemlich stark. Das kann man aber allen Entwicklern von MMORPG’s vorwerfen, Runes of Magic ist hier kein Einzelfall. Dass sogar hartgesottene Fans des Genres irgendwann ob der Einfallslosigkeit zu Gähnen beginnen, lässt sich nicht vermeiden. Dass der geneigte Spieler dabei nicht einschläft, liegt vielleicht an der schicken Grafik, an der einlullenden Musik wiederum weniger. Das Entwicklerteam von Runewaker hat hier in keinem Bereich einen Meilenstein aufgestellt - das braucht man von einem kostenlosen Spiel mitunter auch gar nicht zu erwarten.

[G2:28668 class=g2image_float_right]Die Geschichte von Runes of Magic ist ein zweischneidiges Schwert. Sie hat die Bezeichnung "Geschichte" besonders zu Beginn des Spiels nicht verdient - es gibt nämlich keine Handlung, die sich als Geschichte bezeichnen ließe. Das einzige Ziel, das man vor Augen hat - sofern man denn die Textboxen gelesen hat - ist, irgendwie dem Reich zu helfen. Nach Zehn Minuten hat man das schon wieder vergessen, weil keine Dialoge da sind, kein Handlungsfaden, kein Intro, welches den großen Bösen zeigt. Nichts. Da wünscht man sich ja fast die 08/15 Weltrettungsgeschichten zurück.

[G2:29388 class=g2image_float_right]Die ganze Spielmechanik hebt sich nicht besonders von den Genrekonkurrenten ab. Klar, warum sollte man etwas verändern, was gut funktioniert und auch gut gefällt. Was Runes of Magic deutlich von anderen Spielen abhebt, ist natürlich, dass es kostenlos ist. Man kann es kostenlos downloaden und kostenlos spielen. Das ist ein großer Pluspunkt für das Spiel. In einem Punkt jedoch unterscheidet sich "Runes of Magic" von anderen Spielen ähnlicher Machart. Sehr deutlich sogar. Bei dem dualen Kampfsystem nämlich.

[G2:28672 class=g2image_float_right]Das duale Kampfsystem ermöglicht es dem Spieler, zwei Klassen auszuwählen. So weit, so eigentlich schon bekannt. Der Unterschied aber ist, dass man die zweite Klasse erst mit Level 10 auswählen kann und dass diese aktiv trainiert werden muss. Das heißt im Klartext, dass man so quasi einen neuen Charakter beginnt, den man auch so skillen und trainieren muss. Fähigkeiten der anderen Klasse zu verwenden ist möglich, aber es existieren klassenspezifische Fähigkeiten, welche nur in der jeweiligen Klasse verwendet werden können. Die Primär- und Sekundärklasse kann im eigenen Haus gewechselt werden, das man im frühen Verlauf des Spiels erhält. Damit das Trainieren nicht so langweilig ausfällt, haben die Entwickler ein zweites Startgebiet eingebaut, in das man sich teleportieren kann, sobald man eine zweite Klasse ausgewählt hat.

Dafür, dass Runes of Magic noch Beta ist, ist es schon ziemlich gut ausbalanciert. Klar, an einigen Fähigkeiten sollte noch gearbeitet werden, und der eine oder andere Bug ist auch noch drin. Aber insgesamt läuft es besser, als manches Spiel, das im Laden steht. Noch dazu haben die Entwickler noch genügend Zeit, diverse Bugfixes und Patches nachzureichen - bis zur Veröffentlichung am 17.03.2009 ist ja noch viel Zeit.

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Dafür, dass Runes of Magic noch Beta ist, ist es schon ziemlich gut ausbalanciert. Klar, an einigen Fähigkeiten sollte noch gearbeitet werden, und der eine oder andere Bug ist auch noch drin. Aber insgesamt läuft es besser, als manches Spiel, das im Laden steht. Noch dazu haben die Entwickler noch genügend Zeit, diverse Bugfixes und Patches nachzureichen - bis zur Veröffentlichung am 17.03.2009 ist ja noch viel Zeit.