Hätte mir jemand vor rund 15 Jahren gesagt, „Destruction Derby“ (Psygnosis, 1995) sei erst der Anfang einer zahlenmäßig überschaubaren Reihe von Games, die die Zerstörung von Kontrahenten als konstituierendes Spielelement vorstellen und 2010 in „Split Second: Velocity“ ihren zeitweiligen Höhepunkt finden, ich hätte das nächste Wurmloch gesucht und mich in die ferne Zukunft gebeamt, um dieses Kleinod zu spielen. Denn „Split Second: Velocity“ hält, was der Marketingsprech verspricht: explosive Arcade-Rennaction ohne wenn und aber – und hier darf das Adjektiv „explosiv“ wahrlich wörtlich genommen werden.