Der kleine Medicus

Der kleine Medicus
Die Angst vor dem Arzt ist bei vielen Kindern immer noch ein Problem. Denn wenn man sich schlecht fühlt, ist die Lust einem „Halbgott in weiß“ gegenüberzutreten äußerst begrenzt. Die Krankheiten und medizinischen Instrumente besitzen merkwürdige Namen, die gerne Deutungen zulassen, die nicht ihrer Aufgabe entsprechen. So sprach meine Mutter immer von einem „Fiebermesser“, was bei mir furchtbare Vorstellungen hervorrief. Hoffentlich sind ab jetzt solche Fehlinterpretationen ausgeschlossen, denn das Lernspiel „Der kleine Medicus“ vom Cornelsen-Verlag will aufklären, beraten und Spaß machen.

Die Angst vor dem Arzt ist bei vielen Kindern immer noch ein Problem. Denn wenn man sich schlecht fühlt, ist die Lust einem „Halbgott in weiß“ gegenüberzutreten äußerst begrenzt. Die Krankheiten und medizinischen Instrumente besitzen merkwürdige Namen, die gerne Deutungen zulassen, die nicht ihrer Aufgabe entsprechen. So sprach meine Mutter immer von einem „Fiebermesser“, was bei mir furchtbare Vorstellungen hervorrief. Hoffentlich sind ab jetzt solche Fehlinterpretationen ausgeschlossen, denn das Lernspiel „Der kleine Medicus“ vom Cornelsen-Verlag will aufklären, beraten und Spaß machen.

[G2:16236 class=g2image_float_right]Über Dietrich Grönemeyer lässt sich viel erzählen: Er ist Humanmediziner mit einer Professur für Radiologie und Mikrotherapie. Zudem veröffentlicht Grönemeyer einige populärwissenschaftliche Bücher wie „Mensch bleiben“ und „Mein Rückenbuch“, die auf den Bestsellerlisten weit oben standen. Im Jahr 2005 lässt er sich etwas Besonderes einfallen und schreibt ein medizinisches Buch für Kinder, mit dem Titel „Der kleine Medicus“. Der Cornelsen-Verlag entwickelte (2006) ein Lernspiel mit dem gleichen Titel, das auf dem Buch basiert.


Lernspiel und medizinisches Lexikon

[G2:16239 class=g2image_float_right]Der Begriff Lernspiel wird nur dem ersten Teil der CD-ROM gerecht, denn neben der so genannten Quiz-Ebene, befindet sich die Wissens-Ebene. Die Wissens-Ebene ist in sieben Bereiche unterteilt, die jeweils mehrere Artikel zu Unterthemen enthalten. An erster Stelle befindet sich die Rubrik „Krankheiten/Allgemeines“, in der z.B. Krankheiten wie Masern oder Röteln ausführlich erklärt werden. Zum einen kann der kleine Medicus sich den Artikel durchlesen, zum anderen erklärt Dietrich Grönemeyer in kleinen Videosequenzen sehr anschaulich und witzig medizinische Fragen.


Warum ist Lachen gesund?

[G2:16245 class=g2image_float_right]Wie in der Buchvorlage, gibt es auch im Lernspiel drei Figuren, die den kleinen Entdecker begleiten. Dr. X (der eigentlich Xing heißt), Mikro Minitek und Nano, der kleine Assistent von Mikro Minitek. Diese Figuren leiten z.B. die Rubriken Anatomie und Behandlungsmethoden ein oder erzählen wissenswertes zu den Unterthemen. Die Rubrik „Großmutters Rezepte“ beschreibt die Wirkung von Aromaölen oder bietet das Rezept zum „Antipupstee“. So kann sich die kleine Entdeckerin selbständig helfen, wenn kleine Wehwehchen vorliegen.


Das Quiz erfordert Höchstleistung

[G2:16248 class=g2image_float_right]Das Quiz-Spiel wird einigen vielleicht bekannt vorkommen, denn es ist in der Art von „You don’t know Jack“ gestaltet. Dabei können ein bis zwei Spieler spielen und müssen Wissensfragen zu verschiedenen medizinischen Themen beantworten. Das Quiz ist witzig und spannend, aber auch sehr anspruchsvoll, da der Spieler zügig handeln muss und bereits ein guter Leser sein sollte. Weiß die Spielerin eine Antwort nicht, so kann sie Informationen, mit Hilfe der Suchoption in den Wissensartikeln nachlesen.


Für ältere Kinder gut geeignet

[G2:16242 class=g2image_float_right]„Der kleine Medicus“ ist ein schönes Lernspiel für die ganze Familie, denn nicht nur Kinder entdecken Neues, sondern auch Erwachsene. Dietrich Grönemeyer, der selber Vater ist, erklärt sachgerecht, aber auch anschaulich schwer verstehbare Begriffe. Neben fast jedem der 184 Artikel gibt es Abbildungen und Grafiken, so dass es nie langweilig wird. Der Cornelsen-Verlag schlägt ein Mindestalter von neun Jahren vor, was durchaus Sinn macht, da gutes Leseverständnis erforderlich ist, um z.B. das Quiz zu spielen.


Bis hin zum Medicus-Diplom

[G2:16233 class=g2image_float_right]Viele Krankheiten (vor allem Kinderkrankheiten) werden beschreiben. Jedoch fehlen Krankheiten wie Asthma oder Neurodermitis, von denen Kinder betroffen sein können und Informationen wichtig wären. Beantwortet die Entdeckerin Diplomfragen im Quiz richtig, so kann sie sich am Ende des Spieles ein Medicus-Diplom ausdrucken. Übrigens ist das Spiel für PC, sowie Mac OS geeignet. Insgesamt lässt die CD-ROM keine Wünsche offen und setzt vor allem bei der Vorsorge an und stellt natürliche Heilmethoden in den Vordergrund.

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Ein schönes Lernspiel für die ganze Familie, das medizinisches Wissen erweitert und viele Anregungen rund um die Gesundheit gibt.

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Ein schönes Lernspiel für die ganze Familie, das medizinisches Wissen erweitert und viele Anregungen rund um die Gesundheit gibt.