Der bunte Staat Lolopolis braucht schlaue Helfer
[G2:17805 class=g2image_float_right]Anhand des Lollipop-Spiels lässt sich die Welt des Planeten Lolopolis besonders gut beschreiben. Der Spieler hat zunächst die Möglichkeit das Spiel auf Deutsch oder auf Englisch zu spielen. Die Spielerin landet in einem bunt eingerichteten Baumhaus, in dem sich die zwei Felbis Lolli und Pop befinden und erste Aufgaben erklären. Eine wichtige Abenteuermission wartet: Pingi, der kleine Pinguin ist weg. Eigentlich bewohnt er das Kühlfach der zwei Felbis und stellt so eine Art Maskottchen für sie dar. Nun ist der Spieler angehalten, den kleinen Kühlfachbewohner wieder in seine Wohnung zu bringen.
Waren die Täter Piraten oder Monster?
[G2:17793 class=g2image_float_right]Erste Hinweise zur Tat erfährt man in der Stadt. Befragt die Spielerin den Schmied, so meint er, dass Pingi von Piraten entführt worden ist. Ein anderer Bewohner meint, Pingi sei von grünen Monstern verschleppt worden. Der Spieler kann in Adventure-Manier die Figuren durch anklicken zum sprechen bewegen. Schön ist, dass jedes Wort dabei markiert wird und auch einzeln wiederholt wird, sobald man es anklickt. Diese didaktische Feinheit hilft leseübenden I-Dötzchen Schriftbilder und Laute nachzuvollziehen.
Von kleinen Geschicklichkeitsspielen zu großem Abenteuer
[G2:17781 class=g2image_float_right]Zunächst muss eine Kerze gesucht, Obst gesammelt und eine Wasserpumpe aktiviert werden. Um die Gegenstände zu erlangen, muss die Spielerin eine Reihe von Spielen absolvieren. Dazu gehören „Vier gewinnt“, Bananen fangen, reimen und musizieren. Der Schwierigkeitsgrad ist relativ hoch und vom Spieler werden vielfältige Fähigkeiten gefordert. Anweisungen muss genauestens gefolgt werden und Merkfähigkeit, sowie Geschicklichkeit sind Voraussetzungen, um die Gegenstände zu erlangen und den Spielverlauf voran zu bringen.
Das Spiel verlangt Ausdauer und Hartnäckigkeit
[G2:17790 class=g2image_float_right]Der Spielstart ist ein wenig mühsam, vor allem für ungeübte Spieler. Ungewohnt sind beispielsweise die Perspektivenwechsel, sobald man Gegenstände oder Wege anklickt. Die Spielerin gewöhnt sich aber recht schnell daran, weil die Perspektivenwechsel sehr langsam stattfinden. Zudem sollte der Spieler ein echter Rätselknacker sein und Ausdauer beim auffinden von Gegenständen und sammeln von Informationen haben. Die kniffligen Aufgaben bringen selbst erfahrene Spielerinnen ins schwitzen.
Für jedes Leistungsniveau ein Anreiz
[G2:17777 class=g2image_float_right]Das gesamte Software Paket ist für 24,95 Euro zu kaufen und enthält insgesamt sieben DVD-ROMs. Neben dem Lollipop-adventure gibt es jeweils zwei Themen DVDs, die jeweils Mathematik, Deutsch und Englisch als Schwerpunkt behandeln. Hier sind die einzelnen Bereiche sehr kreativ und lustig umgesetzt, so dass Kinder mit Lernschwierigkeiten genügend Anreiz haben, spezielle Bereiche zu üben. Kinder ohne Probleme werden sich über zusätzlichen Lernstoff freuen und den Drang verspüren sich den Aufgaben Spaßes halber zu widmen.
Gesamturteil: sehr gut
[G2:17802 class=g2image_float_right]Insgesamt ist das Lollipopp Grundschulpaket ein guter Kauf, da Kinder langfristig Spaß haben werden und ihre Zeit mit sinnvollem daddeln verschönern können. Lernspiel und Freizeitspaß stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern vereinen sich auf intelligente Weise. Das Spiel läuft unter DirectX und besitzt eine gute Grafik. Auch Erwachsenen sollte hier das mitspielen Freude bereiten und ist bei schwierigeren Aufgaben teilweise unumgänglich.
Lernen mit Lolli und Pop macht spaß und bietet viele Specials und Überraschungen. Prädikat: besonders empfehlenswert!
| Punktwertung: | 9 / 10 | |
Lernen mit Lolli und Pop macht spaß und bietet viele Specials und Überraschungen. Prädikat: besonders empfehlenswert! | ||