James Bond 007 - Ein Quantum Trost

James Bond 007 - Ein Quantum Trost
Auf der Leinwand brennt der neue „Bond“ unter der Regie von Marc Foster (u.a. „Stay“, „Schräger als Fiktion“) ein sattes Feuerwerk an actiongeladenen Verfolgungsjagden zu Lande, Wasser und zu Luft ab. Da vaporisiert sich, was mal niet- und nagelfest war und fliegt in die Luft, was der Filmhandlung abkömmlich ist. Wer nun jedoch erwarten würde, dass die Spieleschaffenden ein ähnlich fulminantes Actionspektakel auf heimische Konsolen oder den PC portieren würden, wird bitter enttäuscht: Bei der Versoftung von „James Bond 007 - Ein Quantum Trost“ haben sich die Entwickler in Sachen Action offenbar eher am Film „Die Reise der Pinguine“ orientiert, denn an der Filmvorlage.

Auf der Leinwand brennt der neue „Bond“ unter der Regie von Marc Foster (u.a. „Stay“, „Schräger als Fiktion“) ein sattes Feuerwerk an actiongeladenen Verfolgungsjagden zu Lande, Wasser und zu Luft ab. Da vaporisiert sich, was mal niet- und nagelfest war und fliegt in die Luft, was der Filmhandlung abkömmlich ist. Wer nun jedoch erwarten würde, dass die Spieleschaffenden ein ähnlich fulminantes Actionspektakel auf heimische Konsolen oder den PC portieren würden, wird bitter enttäuscht: Bei der Versoftung von „James Bond 007 - Ein Quantum Trost“ haben sich die Entwickler in Sachen Action offenbar eher am Film „Die Reise der Pinguine“ orientiert, denn an der Filmvorlage.

Hirnlose Computergamezombies
[G2:28901 class=g2image_float_right]Whites‘ Anwesen. Die Landschaft mediterran, seine Villa prunkvoll. In wenigen Minuten werden sie aus jedem noch so kleinsten Winkel hüpfen, mit ihren Waffen wedeln, wild durch die Gegend laufen - und schließlich unter dem Kugelhagel von James Bond ins virtuelle Nirvana eingehen. Die Rede ist von hirnlosen Computergamezombies. Erschaffen, um abgeballert zu werden. Ins Leben geworfen, um gleich wieder mit einem Tritt in den Allerwertesten hinausbefördert zu werden. Geschlossene Gesellschaft. Ohne den kleinsten Funken künstlicher Intelligenz werden sie die immergleichen geskripteten Bewegungen vollführen: In Deckung gehen, Pistole raus, bumm, tot. Kanonenfutter. Traurige Sache, das.

Ballerei nach 08/15-Schema
[G2:28913 class=g2image_float_right]Die Versoftung von „James Bond 007 - Ein Quantum Trost“ beginnt dort, wo „Casino Royale“ aufhört; anschließend geht’s in den neuen „Bond - Ein Quantum Trost“, dann wieder per Flashback zurück zu „Casino Royale“. Zwischen der staubtrockenen Ballerei nach 08/15-Schema versuchen arg lieblos umgesetzte Bilderfolgen, ihre Funktion zu erfüllen: eine Geschichte zu erzählen. Das jedoch gelingt nicht einmal ansatzweise. Die wohl spannendste Frage, die sich bei der PC-Version von „James Bond 007 - Ein Quantum Trost“ stellt, ist folgende: „Warum nur gelingt es Spieleschaffenden so arg selten, gute Spiele zu guten Filmen zu machen?“

Ein Quäntchen Trost
[G2:28893 class=g2image_float_right]So zeichnet die PC-Version von „James Bond 007 - Ein Quantum Trost“ ein bemitleidenswertes Bild des wohl berühmtesten Geheimagenten der Filmgeschichte: Bond ist in seiner Aktionsfreiheit eingeschränkt wie ein Nager im Mausrad. Der arme Mann kann noch nicht einmal über zwei Kieselsteinchen hüpfen - klar, sieht der durchweg linear gehaltene Spielverlauf solche Freiheitsausbrüche auch nicht vor! Ein Quäntchen Trost und Hoffnung bleibt jedoch: So gewiss wie der tägliche Lauf der Sonne, so wird’s mit Sicherheit noch weitere Bond-Filme geben - und vielleicht klappt’s dann ja mal endlich mit einem guten Computergame zum Film.

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Müde 08/15-Ballerei, Lichtjahre davon entfernt, die Spannung und Action des Films auf den Monitor zu bringen.
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Müde 08/15-Ballerei, Lichtjahre davon entfernt, die Spannung und Action des Films auf den Monitor zu bringen.

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