Mass Effect 2

Mass Effect 2
Unter Beschuss, in Deckung. Der Soldat und seine Kameraden befinden sich in Bedrängnis. Unaufhörlich nähern sich die gegnerischen Streitkräfte dem kleinen Team, das sich hinter einer Betonwand verschanzt hat. Der Soldat hält den Kopf unten, er kann nur das Feuer erwidern. Er gibt seinem Team den Befehl, im Schutz der Deckung vorzurücken und die Gegner zu flankieren. Diese werden überrascht, als ein Schuss aus dem Scharfschützengewehr einen ihrer Leute niederstreckt. Dann plötzlich wird das gegnerische Team von einer Kraft in die Luft gehoben. Der Soldat beginnt sofort auf die Deckungslosen zu feuern, und einer nach dem anderen fällt tot zu Boden…

Unter Beschuss, in Deckung. Der Soldat und seine Kameraden befinden sich in Bedrängnis. Unaufhörlich nähern sich die gegnerischen Streitkräfte dem kleinen Team, das sich hinter einer Betonwand verschanzt hat. Der Soldat hält den Kopf unten, er kann nur das Feuer erwidern. Er gibt seinem Team den Befehl, im Schutz der Deckung vorzurücken und die Gegner zu flankieren. Diese werden überrascht, als ein Schuss aus dem Scharfschützengewehr einen ihrer Leute niederstreckt. Dann plötzlich wird das gegnerische Team von einer Kraft in die Luft gehoben. Der Soldat beginnt sofort auf die Deckungslosen zu feuern, und einer nach dem anderen fällt tot zu Boden…

Die dunkle Bedrohung
_thumbscreenshot090o.jpgNach dem Sieg beim Angriff auf das Herz der Galaxis, die Citadel, könnte Commander Shepard sich als Held feiern lassen, doch obwohl man ihm beim galaktischen Rat seine Theorie über den Angriff der synthetischen Lebewesen, der Reaper, nicht glaubt, bleibt er im Dienst für die Allianz, wäre da nicht dieses einschneidende Erlebnis, das Shepard gleich am Anfang, bombastisch Inszeniert, widerfährt. Die Normandy SR-1, sein treues Schiff wird von unbekannten Feinden angegriffen und Shepard stirbt bei dem Angriff. Doch er scheint zu wertvoll für die Galaxie zu sein, und so erweckt ihn eine Schattenorganisation mit dem Namen Cerberus, die sich selbst in der Verantwortung sieht, die Menschheit stark zu machen, aber im Citadel-Sektor den Ruf einer Terroristenfraktion genießt,  aus unbekannten Gründen wieder. Bald erfährt Shepard dass überall in der Galaxis Kolonien der Menschen verschwinden, und scheinbar stecken seine Angreifer, die, wie sich herausstellt, eine weitgehend unbekannte Spezies namens Kollektoren sind, dahinter. Er soll nun für Cerberus herausfinden warum diese Kolonien verschwinden und wie diese mit den Reapern in Verbindung stehen.

Die Geburt eines Helden
Doch Shepards Wiederauferstehung ist nicht gleich Wiederauferstehung, denn Spielern des ersten Mass Effect Teils, deren Alter-Ego-Shepard das Abenteuer erfolgreich bewältigt hat, steht es frei ihren Charakter in Mass Effect 2 zu importieren, mit all seinen Entscheidungen, Romanzen und Geschehnissen. So werden die Erlebnisse von Shepard und seine moralischen Werte und die damit verbundenen Entscheidungen während der Geschehnisse von Mass Effect im zweiten Teil respektiert und fügen sich stimmig in die Geschichte ein, denn ein Treffen mit dem einen oder anderen alten Bekannten steht bevor. Für Mass Effect Neulinge, oder Spieler die das Abenteuer im ersten Teil nicht abgeschlossen haben, gibt es aber auch die Möglichkeit einen neuen Shepard zu erstellen, mitsamt Gesichtskreation, Klassenwahl und psychologischem Profil. Aufgrund des höheren Tiefgangs mit einem weitergeführten Shepard empfiehlt sich aber die Importfunktion.
 Doch alleine kann Shepard der Galaxis nicht erneut helfen, und für seine Mission sammelt er Spezialisten.

Ein spezielles Team
Diese Spezialisten könnten unterschiedlicher nicht sein: Attentäter, Ordnungshüter, Sträflinge, Wissenschaftler. Aus allen Sparten rekrutiert Shepard, und gerade diese große Bandbreite macht den Reiz der Charaktere aus. Jeder besitzt seine eigenen Ziele und Werte und schreckt nicht davor zurück diese auch einfließen zu lassen, doch gerade das macht einen jeden dieser Begleiter/innen so nachvollziehbar und ansprechend. Doch Shepard braucht mehr als nur individuelle Charaktere für seine Mission, er braucht individuelle Kämpfer, und genau das sind seine Mitstreiter. Jeder besitzt ein spezielles Können aus den Bereichen Biotik und Technik. Vier Fähigkeiten darf jeder Kampfgefährte Shepards erlernen und im Kampf gegen den gemeinsamen Feind einsetzen. Zusätzlich unterstreichen die Fähigkeiten geschickt den Charakter der Begleiter: Die aufgewühlte, von der Vergangenheit gepeinigte und raue Jack verläßt sich auf die vernichtende Kraft der Biotik während die mysteriöse, ehrgeizige und intelligente Miranda ein Universalgenie in Technik und Biotik darstellt.
Doch das Team braucht auch eine Art Kommandozentrale, aber Shepards Schiff, die Normandy SR-1, wurde mit ihm zerstört …

Gemeinschaftsraum
… also baut Cerberus einfach eine neue, verbesserte und vergrößerte Version des alten Schiffs, die Normandy SR-2. Sie stellt die Kommandozentrale für die Mission dar und einen Platz für die Teammitglieder. Die Normandy besteht aus vier Stockwerken: Dem Kampfinformationszentrum, wo der Hauptanteil der, ebenfalls von Cerberus gestellten, Crew ihren Arbeitsplatz mit dem Steuermann, der Mass Effect Freunden ein Grinsen ins Gesicht zaubern wird, und der Schiffspsychologin, die immer für ein Gespräch zu haben ist, teilt. Außerdem verweilen hier zwei der Gruppenmitglieder und die Forschungsstation der Normandy. Darunter liegen die Crew-Bereiche, wo der Koch die Mannschaft versorgt und die Ärztin diese behandelt. Außerdem halten sich hier später bis zu fünf der Gruppenmitglieder auf, die ihren Freizeitbeschäftigungen, wie Meditieren mit einer Kugel aus biotischer Kraft zwischen den Händen, nachgehen. Unter den Crew-Bereichen liegt der Technikbereich des Schiffes mit den Maschinenräumen, wo die Techniker ihrer Arbeit nachgehen und vier weitere Gruppenmitglieder ihr Quartier bezogen haben. Außerdem steht dem Captain, also dem Spieler alias Commander Shepard, sein eigenes Quartier zu, auf der höchsten Ebene der Normandy. Dort kann er seine Rüstung optisch und technisch anpassen und eine Sammlung von Fischen und Schiffsmodellen einrichten. Sinn hat das zwar keinen, aber der Spieler fühlt sich so auf der Normandy wirklich zuhause. Die Normandy ist ein Rückzugsort und lädt zu Gesprächen mit der Crew und den Kampfgefährten ein.

Zwischenmenschliche Beziehungen
Diese Gespräche sind einer der Eckpfeiler von Biowares zweitem Science-Fiction Epos. Ausgefeilte Dialoge auf höchstem Niveau ziehen den Spieler in den Bann, dass man am liebsten noch eine Stunde länger zuhören möchte. Besonders die Dialoge mit den rekrutierten Gruppenmitgliedern sind ein besonderer Leckerbissen in Mass Effect 2, in dem Gespräche etwa ein Drittel der Spielzeit einnehmen. Denn diese Konversationen mit den Begleitern sind nicht nur spannend, sondern geben auch Einblick in deren Vergangenheit und Gemütszustand. Außerdem entpuppen sie sich als lehrreich über die verschiedenen Zivilisationen und Kulturen im Mass Effect Universum und können sowohl witzig als auch philosophisch tiefgehend sein. Mit viel Gefühl und Emotion gesprochen werden diese Gespräche, auch wenn sie einen so großen Teil des Spiels einnehmen nie langweilig und tragen zum Verständnis der Welt bei. Und wer seinen Gefährten Verständnis entgegenbringt erntet nach längerem Gespräch vielleicht Loyalität die, in Form von Loyalitätsquests, die mit toller Inszenierung und gut gestalteten Umgebungen glänzen, ein neues Outfit und eine spezielle Fähigkeit für jedes Gruppenmitglied freischaltet. Und möglicherweise ergibt sich ja auch noch eine Romanze mit der/dem einen oder anderen in diesen rauen Zeiten?

Zwischenmenschliche Beziehungen II.
Und raue Zeiten erfordern oft raue Maßnahmen, und so muss der Spieler mit Alter-Ego Shepard und dessen Team auch öfter zur Waffe greifen um die Feinde der Galaxie in ihre Schranken zu weisen. Dafür stehen mehrere Waffengattungen zur Verfügung: Pistolen, Maschinenpistolen, Sturmgewehre, Scharfschützengewehre, Schrotgewehre sowie verschiedene, neue schwere Waffen, vom Granatwerfer bis zum Gefrier-Strahler. Doch anstatt die Waffen „en masse“ einzusammeln sind sie rar gesät. Nur vereinzelt werden neue Typen einer bestimmten Waffenart gefunden, die fortan eingesetzt werden können. Das erhöht zwar die Freude wenn eine Waffe gefunden wird, schmälert aber auch die Sammelmotivation und das Gefühlt belohnt zu werden. Zudem darf nicht jede Klasse alle Waffen benutzen, nur der Soldat hat Zugriff auf alle bis auf die Maschinenpistole. Techniker zum Beispiel müssen bei Pistolen und MPs bleiben, selbiges gilt auch für Gruppenmitglieder. Außerdem ist jetzt Munition zum Abfeuern der Waffen vonnöten, doch die ist reichlich vorhanden und wird von getöteten Gegnern oft fallengelassen sodass nur selten ein Engpass entsteht. Der Kampf ist wichtiger geworden, in der Kriegsgebeutelten Welt von Mass Effect, und so nimmt er nun auch mehr Spielanteil ein, wird aber dafür zusätzlich taktischer. Gegner gehen geschickt in Deckung. Genau wie der Spieler selbst können auch die Gruppenmitglieder auf Deckungen zurückgreifen. Und mittels Bewegungsbefehl lassen sich so auch taktische Manöver wie ein Flankenangriff durchführen. Und Deckungen sind beinahe das Einzige was gegen Beschuss hilft denn: Verschiedene Rüstungen gibt es jetzt gar nicht mehr im Repertoire von Mass Effect 2, einzig die von Shepard kann verändert werden, die Gruppenmitglieder behalten dieselbe Kluft an – Schade.  Nur durch Upgrades wird die Kampfkraft der Gruppe gestärkt.

Verbesserungsmöglichkeiten
Diese Upgrades werden häufiger gefunden als Waffen. Sie lassen sich bei, in der Gegend herumliegenden, Toten finden oder in gehackten Computerterminals oder sind sonst irgendwo im Universum verstreut. Upgrades bieten verschiedene Verbesserungen, die zwar optisch nicht in Erscheinung treten, aber Boni gewähren. So läßt sich die Präzision eines Sturmgewehres verbessern, die Schilddurchdringung die eine Schrotflinte verursacht oder aber auch die Normandy selbst kann aufgerüstet werden. Nur Shepard selbst hat die Möglichkeit bei Händlern Rüstungsteile mit verschiedenen Attributen wie Schildverstärkung zu kaufen und diese an seine typische N7 Rüstung zu basteln. Dennoch können die Upgrades nicht für ein entfallenes Inventar und damit den Sammeltrieb entschädigen. Um diese Upgrades und Forschungen am Forschungsterminal der Normandy entwickeln zu können sind Rohstoffe vonnöten, die auf den Planeten in der Milchstraße gefunden werden können. Vier verschiedene Rohstoffe gibt es und diese werden durch Scannen von Planeten gefunden. Der Spieler bewegt ein Fadenkreuz über den Planeten und eine Anzeige verrät ihm die Konzentration der Rohstoffe. Erscheint ein Vorkommen lukrativ kann es mit einer Sonde abgebaut werden. Ein simples Minispiel, das ab und an aber eher langweilt. Dennoch, die Upgrades stellen sich gerade am Schluss möglicherweise als hilfreich heraus. Und wenn man mit Hilfe des Scanners eine Nebenquest auf einem Planeten findet, hat sich der Aufwand doch gelohnt.

Freund und Helfer?
Die Nebenquests sind zwar oft auf Planeten versteckt, dafür sind sie aber spannend inszenierte Aufgaben, die oft eine interessante Geschichte erzählen. Auch hier präsentiert sich Mass Effect 2 mit seinem großen Talent großartige Geschichten zu erzählen und zu inszenieren. Es gibt sowohl kurze Aufgaben, die neben der Hauptmission kurz, etwa auf einem größeren Außenposten, erledigt werden können, als auch Aufgaben, für die ein größerer Zeitaufwand und ein größerer Ausflug vonnöten sind. Dafür gibt es – sowohl in Neben- als auch Hauptmissionen – viel zu erleben und zu entscheiden, und hier kommt das Bioware-typische Gesinnungsmodell ins Spiel. Immer wieder kommt es in Dialogen vor, dass Shepard vor der Wahl steht wie er reagieren soll. Soll er Abtrünnig oder Vorbildhaft sein? Die Dialogoptionen stellen ihn vor die Wahl „gut“ oder „böse“ zu handeln. Dazu kommen noch besondere Momente, in denen der Shepard auf besondere Art und Weise eingreifen kann. So kann er etwa an der einen Stelle eine seiner Teamkolleginnen am Erschießen eines alten Freundes hindern oder an der anderen Stelle selbst, mit einem Tritt einen Söldner aus dem Fenster stoßen. Für solche Aktionen erhält der Spieler „Vorbildhaft“ oder „Abtrünnig“ Punkte, die sich auf seine Dialogoptionen auswirken. Und abgesehen von einer spannenden Geschichte und Inszenierung wird der Spieler nach Quests auch mit Geld, Rohstoffen und Erfahrungspunkten belohnt. Letztere verhelfen genretypisch zum Levelaufstieg.

Erfahrung sammeln
Nach einem Aufstieg im Level erhält die gesamte Gruppe Fertigkeitenpunkte, die der Spieler auf verschiedene Fähigkeiten der Gruppenmitglieder verteilen darf. Begleiter besitzen vier verschiedene Fertigkeiten, die in vier Stufen ausgebaut und dadurch stärker gemacht werden können. Dabei ist immer eine passive Fähigkeit, die Gesundheit oder Angriffskraft oder andere Kampfwerte steigert. Shepard selbst kann auf sieben Fertigkeiten zurückgreifen, ebenfalls in vier Stufen steigerbar. Durch eine spezielle Forschung wird es Shepard ermöglicht die speziellen Kräfte, die die Kameraden entwickeln, nachdem sie ihm gegenüber loyal sind, zu erlernen. Dieser Bonus-Ausbildung fällt die Individualität der Charakterklassen zumindest zum Teil zum Opfer. Im Vergleich zum ersten Teil wurde die Charakterentwicklung stark reduziert, da zuvor nicht nur mehr Fertigkeiten verfügbar waren, sondern auch das Gesinnungssystem sowie die erste Hilfe jeweils an eine Fertigkeit gekoppelt waren. Auch hier wurde auf Kosten von Rollenspielelementen der Actionanteil im Spiel erhöht – Geschmackssache.

„Naturgewalten“
Nach wie vor aber können verschiedene Charakterklassen auf verschiedene Fertigkeiten zurückgreifen: Biotiker etwa, die den namensgebenden Massen-Effekt durch Implantate als zerstörerische oder schützende Kräfte nutzen können, verfügen über die Fähigkeit Gegner in die Luft zu heben und schweben zu lassen, oder sie zu Boden zu schmettern während Techniker Schilder der Gegner überlasten und Chaos durch verbrennen oder gefrieren von Gegnern auslösen können. Von jeder Art gibt es Reinformen, die ihre Kräfte perfektioniert haben, und auch Kämpfer, die sowohl Waffengewalt als auch sekundäre Fertigkeiten aus den Bereichen Biotik oder Technik verwenden. Außerdem können beide Bereiche auch Kombiniert werden, wie es etwa Miranda, die Cerberus-Angestellte, geschafft hat. Außerdem gesellt sich zu diesen außergewöhnlichen Talenten noch der Soldat, der als Waffenspezialist durch Adrenalin besonders ruhig zielen kann oder verschiedenste Munitionsarten verwenden kann. Wie auch Shepard ist jedes Gruppenmitglied, jeder Spezialist, einer Klasse zugehörig. Das sorgt für die Möglichkeit Teams taktisch zu planen und je nach Gegnerart auszuwählen. Mit einem guten Team steht der Mission nichts mehr im Wege.

Supernova
Mass Effect 2 bietet, genau wie sein Vorgänger, Erzählkunst auf höchstem Niveau. Mit dramatischen Sequenzen ist die Inszenierung ein Science-Fiction Feuerwerk in der Tradition von Meisterwerken wie Star Wars. Tiefgang paart sich mit Bombast und wird untermalt von leistungsstarker Grafik, ohne die diese Inszenierung wohl nicht möglich wäre. Abgesehen von toll gestalteten Umgebungen, deren teils unscharfe Texturen kaum auffallen, sind es vor allem die Charaktermodelle, und ganz besonders die Gesichter der Charaktere, die Shepard auf seiner Mission begleiten. Durch die Mimik der Figuren werden die Emotionen in perfekter Form wiedergegeben. Und so entsteht gemeinsam mit den sensationellen Kamerawinkeln und Lichteffekten das Epos Mass Effect 2. Durch ambitionierte, emotionale und gute Sprecher wird das Universum noch glaubhafter, und untermalt wird Mass Effect 2 von orchestralen Science-Fiction klängen, die die Illusion der Zukunft beinahe real erscheinen lassen.

Fazit
Nachdem das erste Mass Effect bereits die Messlatte für Erzählkunst sehr hoch angesetzt hatte, schafft es Mass Effect 2, vor allem dank seiner Charaktere, allen voran den Kampfgefährten, die man sofort lieb gewinnt, ein emotionales und dramatisches Feuerwerk zu entfachen. Nachdem Mass Effect 1 die Untätigkeit und das Bürokratiechaos der Politik als Kritikthema präsentierte, zögert der zweite Teil nicht, mit Fremdenfeindlichkeit ins Gericht zu ziehen, und nimmt Rassismus wie Hetze zum Thema, und das gelingt, auch dank der umstrittenen Organisation „Cerberus“ in deren Auftrag Shepard steht.
Geschmälert wird die Spielfreude für Rollenspielfans aber durch den actionlastigeren Spielstil, dem sowohl Inventar als auch Sammelwahn und Charakterentwicklung teilweise zum Opfer gefallen sind. Zwar sind die Kämpfe spannend, doch mehr Entwicklungsfreiheit hätte dem gut getan, anstatt diese im Vergleich zum Vorgänger zu reduzieren. Trotzdem weiß Mass Effect 2 den Spieler in seinen Bann zu ziehen, durch die Inszenierung nach Vorbild großer Epen und den tiefgehenden und spannenden Gesprächen, sowie der nachvollziehbaren Welt.

Wertung
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Auf einen Blick: Die Wertung
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Sound
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Motivation
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Bunnyfaktor
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