Street Fighter IV

Street Fighter IV

Ein Schlag mit der Rechten trifft den Amerikaner mitten ins Gesicht und ein Tritt in seinen Bauch folgt sogleich. Kein Ring, kein Richter in der Umgebung. Obwohl er von den harten Schlägen benommen sein müsste, boxt er seinen Kontrahenten zu Boden, dann wirbelt er mit ihm in die Luft und landet hart auf dem Boden mit seinem Gegner der bewusstlos am Boden liegen bleibt. Die Umstehenden Menschen jubeln dem Champ zu.

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Martial Arts

Was eigentlich brutal klingt, ist eine Meisterschaft der Kämpfer. Kein bestimmter Kampfstil, alles ist zugelassen. So bekämpfen sich die Teilnehmer in einem suspekten Turnier. Viele bekannte Teilnehmer sind selbstverständlich leidenschaftlich dabei wie Ken, Ryu, Blanka, Abel, Seth und Mr. Bison, aber auch neue Kämpfer erweitern das Repertoire, wie etwa der kugelrunde aber flinke Rufus. Dabei ist aber nicht die Story das Hauptelement – sie kommt durch Sequenzen für jeden Charakter zu Beginn und am Ende des Turniers eher wie eine Bonus-Draufgabe daher – sondern die martialischen Kloppereien.

Einzigartig

Die verschiedenen Kämpfer zeichnen sich alle durch ihre einzigartigen Kampfstile aus. Ein Dschungelmensch wie Blanka elektrisiert seine Gegner, wohingegen Chun-Li viele schnelle Schlagfolgen aneinanderreiht. So verschieden wie ihre Kampfkünste sind auch die Charaktere auch physisch. Es gesellen sich schwere, große Kämpfer, die mit wuchtigen Schlägen, die viel Schaden anrichten zu agilen, kleinen Kämpfern die aber dafür nicht so stark austeilen. Mit ihren Spezialmanövern erfordert jedes Individuum seine eigene Strategie um das Gegenüber zu Fall zu bekommen. Zusätzlich zum Anfangsrepertoire werden durch Besiegen im Turnier noch weitere Kämpfer freigeschaltet, die mächtiger und weiser sind.

Spezialangriffe

Selbstverständlich zeichnen sich alle Turnierteilnehmer aus. Sie sind keine einfachen Schläger, sie beherrschen komplizierte Attacken. Neben drei verschieden starken Tritten und Schlägen fügen diese Kämpfer ihre Angriffe zu Kombos zusammen, aneinandergereihte, stärker werdende Schläge. Hat der Kämpfer dann genügend Power in Form einer vollen Energieanzeige, die sich durch Treffer am Gegner auffüllt, getankt, kann er eine – kompliziertere aber wesentlich wirkungsvollere – Super-Kombo loslassen, oder aber seine Schlagmanöver mit dieser Energie verstärken und wirkungsvoller machen.

In Bedrängnis

Die stärkste Form der Kombo-Angriffe kann dann freigesetzt werden, wenn der Spieler zu viele Schläge vom Gegner einstecken muss. Bei jedem Hit der eingesteckt wird füllt sich die „Revenge“ also „Rache“ Anzeige, ist sie über einer gewissen Schwelle, kann ein vernichtender Angriff gestartet werden, der dem Gegner lehrt, sich von einem ohne Widerstand niederschlagen zu lassen. Um aber gleich nicht so viele Schläge einzustecken wäre auch Blocken eine alternative. Die, mit dunkler Energie gesegneten, Kämpfer können immer einen Schlag vom Angriff des Gegners mit einem Schild dieser Energie blocken, danach nehmen sich immer ein wenig Schaden. Diese Dunkle Energie  lässt sich aber auch zu einem konzentrierten Angriff formen, der den Gegner kurzzeitig zu Boden gehen lässt.

Turnierregeln

Das Turnier, in dem der Spieler sich zur Wehr setzt, setzt sich aus 10 verschiedenen Kämpfen in verschiedenen Arenen zusammen. Nach der Reihe müssen diese Kämpfe „abgearbeitet“ werden, um schließlich den letzten Gegner, den Mutanten „Seth“ zu besiegen. Dazwischen Speichern gilt nicht, außerdem gibt es auch keine Speicherfunktion. In den Optionen lässt sich die Länge der einzelnen Kämpfe einstellen, ist aber zu Beginn auf drei Runden gelegt. Nach zwei gewonnenen Runden durch K.O. des Gegners ist der Kampf gewonnen. Durch Kombos und verschiedene andere Kriterien, wie z.B. ein K.O. durch Ultra-Kombo häufen sich Punkte an, die später von einem selbst geschlagen werden wollen.

Kampftechnik

Street Fighter IV ist ein Spiel das leicht zu lernen ist, aber schwer zu meistern. Die Attacken einiger Kämpfer sind noch leicht auszuführen, die Super- und Ultra-Kombos werden zwar komplizierter sind aber für Anfänger noch machbar. Andere Kämpfer hingegen brauchen viel Training und Übung im Spiel um deren, wie mathematische Formeln wirkende, Komboattacken auszuführen. Es empfiehlt sich außerdem dringend ein Blick ins Handbuch, da im Spiel selbst nicht erklärt wird, wie man zu kämpfen hat.
Zusätzlich dazu ist eine Steuerung mit der Tastatur genauer als mit einem Gamepad, das eigentlich vom Spiel vorgeschlagen wird. Es ist zwar schwieriger die Schlagfolgen richtig herauszufinden aber die Genauigkeit des Gamepads lässt stark zu wünschen übrig.

Dreidimensionaler Kampf

Der neueste Teil der Street Fighter Reihe hat zwar Ähnlichkeit mit einem 2D Prügelspiel, ist aber voll und ganz dreidimensional. Die Kämpfe werden aber zweidimensional ausgetragen. Kompliziert? Ja! Jede Figur ist dreidimensional, auch der Hintergrund vor dem Gekämpft wird mit seinen Zuschauern ist in einer dreidimensionalen Ebene. Der Punkt ist, dass die Kämpfer nur vor oder zurück gesteuert werden können. Bei Ultra- und Super-Kombos allerdings macht sich die Dreidimensionalität durch halsbrecherische Sprünge und Luftkämpfe bemerkbar, die wie alles im Spiel Effektgeladen daherkommen. Die Figuren sind von der Statur im Comic-Stil gehalten, die Gesichter aber realistisch und ebenso wunderbar modelliert wie die kreativen Hintergründe.

Mann gegen Mann, Frau gegen Mann, Mutant gegen Frau, …

Wenn erst alle freischaltbaren Extras wie Kämpfer, Stilmittel (wie Tusche-Strich-Effekt) oder Sequenzen erreicht worden sind, was bietet sich dann noch an im Spiel? Der Kampf gegen andere Spieler übers Internet. Eine echte Herrausforderung gegen menschliche Intelligenz (?) zu bestehen, und sich in einer Rangliste nach vor zu kämpfen. Hier kämpfen die besten und jeder kann sich mit jedem messen. Das ist der wohl interessanteste und unendliche Modus von Street Fighter IV.

 

Fazit

Einsteiger brauchen Zeit, bis sie die Kniffe und Attacken von Street Fighter IV beherrschen, aber nach einiger Zeit ist es für jeden Möglich das Turnier zu beenden, sich einem neuen Charakter zu widmen oder sich gleich ins Mehrspielergemenge zu stürzen. Gepaart mit der schönen Grafik und den Effekten die sich dem Spieler bieten ist Street Fighter kein Spiel sondern ein Lernfach das zwischendurch, exzessiv und immer wieder Spaß macht. Einzig ärgerlich ist die geringe Bedeutung die der Story beigemessen wird (die Einsteiger der Serie nicht zu verstehen brauchen) und die Steuerung.

Wertung
9
10
7
9
8
9
9

Ein Prügelspiel, zurückgekehrt auf den PC, das ist Street Fighter IV und deshalb sollte man es schon lieben. Tolle Grafik und tolle Prügeleien. Leicht zu Lernen, schwer zu Meistern und ein tolles Programm für zwischendurch, das ist Street Fighter IV. Das Element des Spieler-Online-Verprügelns ist dann noch das Sahnehäubchen nach erfolgreichen Turniersiegen.

Wertung wird angezeigt
9

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Auf einen Blick: Die Wertung
Grafik
9
87

Ein Prügelspiel, zurückgekehrt auf den PC, das ist Street Fighter IV und deshalb sollte man es schon lieben. Tolle Grafik und tolle Prügeleien. Leicht zu Lernen, schwer zu Meistern und ein tolles Programm für zwischendurch, das ist Street Fighter IV. Das Element des Spieler-Online-Verprügelns ist dann noch das Sahnehäubchen nach erfolgreichen Turniersiegen.

Sound
10
Steuerung
7
Multiplayer
9
Atmosphäre
8
Motivation
9
Bunnyfaktor
9