Mario Strikers Charged Football - „3 Ecken ein Elfer“ war gesternMario Strikers Charged Football - „3 Ecken ein Elfer“ war gestern

Mario Strikers Charged Football  -  „3 Ecken ein Elfer“ war gesternMario Strikers Charged Football  -  „3 Ecken ein Elfer“ war gestern
Wenn „Super Mario“ und seine Kollegen zur Partie Fußball auf den grünen Konsolenrasen laden, darf man von Natur aus schon nicht von einer realistischen Fußballsimulation ausgehen. Wer aber sowieso seinen Gegner lieber ungestraft mittels Bodycheck in den Elektroschock in eine kurze Auszeit befördert, der hat mit Mario Strikers Charged Football die richtige Fußball Arcadeaction gefunden, die durchaus zu begeistern weiß.

Wenn „Super Mario“ und seine Kollegen zur Partie Fußball auf den grünen Konsolenrasen laden, darf man von Natur aus schon nicht von einer realistischen Fußballsimulation ausgehen. Wer aber sowieso seinen Gegner lieber ungestraft mittels Bodycheck in den Elektroschock in eine kurze Auszeit befördert, der hat mit Mario Strikers Charged Football die richtige Fußball Arcadeaction gefunden, die durchaus zu begeistern weiß.

Der Nachfolger von Nintendos „Mario Smash Football“, das damals für den GameCube erschien, nennt sich „Mario Strikers Charged Football“ und ist nun auf der Wii spielbar. Wer das Spiel zum ersten mal sieht, wird vermutlich ein Grinsen im Gesicht haben: Da fliegt ein Figürchen durch die Luft, macht plötzlich fünf Tore hintereinander und ganz zackig geht’s weiter. Ein Gegner wird gegen die Wand geschleudert und unter Strom gesetzt, plötzlich gibt es eine fliegende Kuh im Gewitterschauer und es fallen seltsame Tore per Raketenschuss. Man wird als Spieler und Zuschauer in das Spiel hineingezogen und will direkt eifrig mit in das kunterbunte und aberwitzige Treiben einsteigen.

Qual der Wahl
Mario_Strikers_01Die drei möglichen Spielmodi von "Mario Strikers Charged Football" unterscheiden sich nur in der Länge, bzw. der Gegnerart, denn entweder man spielt ein Turnier, um Pokale zu holen per WiFi Connection gegen reale Gegner, oder eine Art Testspiel gegen den Computergegner. Dies nennt sich Dominanz-Modus. In praktisch jedem Modus wird ein Kapitän gewählt, dazu einige Teamkameraden und ein Stadion. Die Wahl des Kapitäns ist die eigentlich wichtige Wahl, denn hier entscheidet man zwischen den bekannten Figuren wie Mario, Yoshi, Luigi, Wario Donkey Kong oder Prinzessin Peach.

Jeder Kapitän hat seine Vor- und Nachteile. Die Charakterprofile zeigen in einer kleinen Statistik die Besonderheiten der einzelnen Figuren. Mario beispielsweise bietet einen Mix aus Fitness, Schnelligkeit und Kraft. Wario ist nicht besonders fit und schnell, aber unglaublich stark. Dazu hat jede dieser Figuren seine eigenen Spezialfähigkeiten. Mario verwandelt sich in Super Mario und wird riesig groß und läuft so beinahe ungestört über das Spielfeld. Baby Bowser stößt einen fiesen Atem aus, mit dem er seine Gegner schwächt und schrumpfen lässt.

Hat man sich für einen Kapitän entschieden, kann man nun noch seine Teamkameraden aussuchen und so im Feld verteilen, wie man es am sinnvollsten findet. Zwei Angreifer und ein Verteidiger. Hier hat man die Auswahl aus acht verschiedenen Kameraden, könnte sich aber auch gleich dreimal für den gleichen entscheiden. Natürlich haben auch die Teamkameraden ihre besonderen Fähigkeiten. Monty Maulwurf zum Beispiel liefert Wahnsinnschüsse und kann jede Verteidigung sprengen. Seine Spezialattacke ist der Tunnelbohrer. Findet man den richtigen Abstand und setzt die Attacke ein, so fällt ein Tor ganz sicher. Wer allerdings möglichst schnell auf den Platz möchte, kann sich auch automatisch die Standardkollegen passend zum gewählten Kapitän aufstellen lassen und diesen Punkt überspringen.

Zum Schluss muss sich dann noch für ein Stadion entschieden werden, in dem es dann richtig zur Sache geht. Auch hier gibt es eine recht große Auswahl, einige Arenen aber muss man sich erst frei spielen. Natürlich sind diese Stadien keineswegs normale Sportarenen, sondern bieten gewisse Brisanz. Bei der Gewitterinsel wird man oftmals vom Blitz getroffen oder einer fliegenden Kuh vom Felde geschleudert. In der Wüstengruft ist es der Treibsand, der einem das Leben sehr zu schaffen macht. Dann geht es auf den Platz und in einer Reihe aus "best of three" oder mehr geht es dann um möglichst viele Tore – egal wie!

Schütteln, Passen, Tor
Mario_Strikers_03Die Steuerung mit Wii Remote und Nunchuk ist ungewöhnlich, aber nach etwas Eingewöhnungszeit sehr angenehm und transportiert das durchaus wuselige Treiben auf den Platz bis vor den Bildschirm. Als Spieler steuert man alle Feldspieler, während der Torwart auf beiden Seiten ein Krokodil ist, das sehr gut die simplen Schüsse abfängt. Es wird zumeist eine besondere Aktion benötigt, um zum Torerfolg zu kommen. Dabei helfen einige Spezialbewegungen der Figuren oder bestimmte Power-Items, die die Gegner vom Halse halten. An diverse Items gelangt man, indem der Gegner per Bodycheck gefoult wird. Ausgeführt wird so ein Check, indem die Wii Remote geschüttelt wird.

Die Laufwege werden mit dem Control Stick des Nunchuk gesteuert und Pässe, sowie Schüsse mit den Wii Remote Knöpfen A bzw. B. Dabei gilt: Je mehr Passstationen der Ball durchläuft, desto stärker wird der letztendliche Torschuss, gut zu erkennen an der Farbe des Schweifes, den der Ball nach sich zieht. Je mehr Zeit dem Spieler bleibt, den Schussknopf zu drücken, umso eher gelingt auch ein Spezialschuss. Bei einem Teamkapitän führt dies sogar zu dem Megaschuss: eine mehrfache Torgelegenheit in Elfmetermanier.

Riesen Spielspass und gute Atmosphäre
Mario_Strikers_02Besonders im Multiplayerspiel entfaltet „Mario Strikers“ seine Stärken. Mit bitterbösen Checks und Grätschen wird Gegner und Feld umgekrempelt und mittels der verrücktesten Torschüsse das Ergebnis korrigiert. Die vielen lustigen Items helfen dabei und die verschiedenen Stadioneigenarten verschaffen manch unverhoffte Hilfe oder sind eben Hindernis auf dem Weg zum gegnerischen Tor. Die Minen vor dem Bildschirm überzieht jedenfalls mit großer Sicherheit mal ein entspanntes Lächeln, mal ein entsetzter Schrei oder der Jubeltanz - jede Emotion wird angesprochen.
Das Spiel selbst zeigt sich auch durchgängig, immer wieder nette und lustige Animationen zu Spielbeginn oder nach einem Torerfolg. Grafisch keine Offenbarung, jedoch speziell für ein Wii Spiel sehr annehmbar. Ebenso die Laute die aus den Boxen kommen, unterstützen die stattfindende Aktion auf dem Platz durch passende Töne, die an klassische Comics erinnern.

So ist „Mario Strikers Charged Football“ natürlich kein normales Fußballspiel, sondern ein wirklich lustiges Arcadespiel, das sicher gern an einem Wii-Zockabend aufgetischt wird. Dauerhaft – denn eines ist klar: Ein „Mario-Spiel“ gehört zu einer neuen Nintendokonsole und macht einfach Spaß!

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Das Spiel macht jede Menge Spaß. Es stehen sehr viele Funktionen zur Auswahl. Fußballfans und Freunde der Mario Spiele kommen auf ihre Kosten. Mario Strikers Charged Football garantiert lange und lustige Spieltage - auf Partys bestimmt gerne gesehen und ein sehr geringer „in die Ecke werfen“ Faktor.

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Das Spiel macht jede Menge Spaß. Es stehen sehr viele Funktionen zur Auswahl. Fußballfans und Freunde der Mario Spiele kommen auf ihre Kosten. Mario Strikers Charged Football garantiert lange und lustige Spieltage - auf Partys bestimmt gerne gesehen und ein sehr geringer „in die Ecke werfen“ Faktor.